4. Familienfreizeit der Gemeinde Leipzig-Plagwitz

„Das war stark!“, „Ein tolles Wochenende!“, „Das müssen wir unbedingt im nächsten Jahr wieder machen“. Eine schöne Resonanz von Teilnehmern der 4. Familienfreizeit der Gemeinde Leipzig-Plagwitz.

Die diesjährige Familienfreizeit der Gemeinde Leipzig-Plagwitz fand in der Zeit vom 8. bis 10. Juni 2012 statt und führte nach Papstdorf in die Sächsische Schweiz. Das diesjährige Motto lautete „Die Schöpfung“. Dabei sollte den Kindern Gottes wunderbare Schöpfung und der Bezug zur Schönheit der Natur nahegebracht werden.

Das Wochenende begann am Freitagabend mit der Anreise der Teilnehmer. Nachdem die Bungalows aufgeteilt und die Zimmer bezogen waren, trafen sich zunächst alle Geschwister im Versorgungsbungalow. Der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Gerhard Weiß, begrüßte alle Teilnehmer und begann das gemeinsame Wochenende mit Gebet. Nach dem Abendbrot - es wurde gegrillt - brachen die Geschwister zu einer Nachtwanderung mit Lampen und Lampions auf. Die Wanderung führte quer durch den Wald, abseits der normalen Wege hinauf zu einem Aussichtpunkt. Wieder zurück und erschöpft vom Tag zogen sich einige in ihre Zimmer zurück. Aber man schlief nicht gleich, sondern erzählte sich Geschichten oder pflegte noch ein wenig die Gemeinschaft.

Für viele begann der Samstag viel zu früh. Bereits 7:30 Uhr war frühstücken angesagt. Hier und da sah man einige müde Gesichter.

Nach dem Frühstück bastelten die Kinder mit den Eltern und den LehrerInnen der einzelnen Unterrichtsstufen die sieben Schöpfungstage nach. Als sie damit fertig waren, las eines der Kinder die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel vor und die anderen Kinder zeigten jeweils passend zum jeweiligen Schöpfungstag ihr Gebasteltes.

Danach bereiteten zwei Brüder das Mittagessen vor. Es gab Nudeln mit einer speziellen Tomatensauce. Sie schmeckte - entgegen dem Spruch „viele Köche verderben dem Brei!“ - hervorragend. Nach einer Mittagspause wanderten die Geschwister auf den Pfaffenstein, einem bekannten Ausflugsziel in der Sächsischen Schweiz. Der Aufstieg war nicht immer leicht. Manches Nadelöhr musste durchquert werden. Doch am Ende wurden alle mit einem wunderbaren Ausblick auf die Region und die Barbarine belohnt.

Am Abend fieberten die Fußballfans mit der deutschen Mannschaft im Spiel Deutschland gegen Portugal bei der Fußball-Europameisterschaft. Sie waren glücklich und feierten den 1:0-Sieg.

Der letzte Tag begann erneut um 7:30 Uhr mit dem Frühstück.

Der Gottesdienst fand in dem Verpflegungsraum des Jugenddorfes statt. Der Vorsteher leitete den Gottesdienst; Evangelist Langheinrich und Diakon Hauptmann wurden zum Mitdienen gerufen. Der Gottesdienst wurde exklusiv für die Teilnehmer der Familienfreizeit gehalten. Die Botschaft des Gottesdienst war: „Wir wollen den Namen des Herrn in rechter Weise nennen.“

Nach dem Gottesdienst hieß es Sachen packen und abreisen. Doch man traf sich noch einmal in einem Schnellrestaurant in Pirna, bevor jeder dann individuell nach Hause fuhr. Für alle stand fest: Das wird nicht die letzte Familienfreizeit gewesen sein.

Text T.S.
Fotos: C.L. + andere