Alles hat seine Zeit

Unter diesem Motto wurde für den 5. November 2016 eine Andacht in unserer Kirche Leipzig-Plagwitz vorbereitet und durchgeführt. Neben unserer Gemeinde waren auch die Gemeinden Markranstädt und Zwenkau sowie  Gäste eingeladen. Die Andacht sollte eine Vorbereitung auf den Entschlafenengottesdienst am Folgetag sein.

Welche Eindrücke empfingen uns Besucher?

Der Kirchensaal war sparsam erhellt, zumeist von wenigen Kerzen in den Fensterbänken, unter der Empore und vor dem Altar. Unter der Empore konnte jeder Besucher weitere Kerzen entzünden.Der erste Musikbeitrag leitete mit “Heilig, heilig, heilig” (CM 144) die Andacht ein. Das Horn erklang gedämpft aus einem Nebenraum und der Flügel wurde leise gespielt. Unser Vorsteher, Evangelist Gerhard Weiß, lud danach alle Besucher zum Gebet ein und erklärte kurz den weiteren Ablauf.

Es folgte musikalisch mit Posaune und Flügel die Melodie des Liedes “Aus tiefer Not schrei´ ich zu dir” (CM 390). Die erste Bibellesung aus Prediger 3, 1-8 wurde von Tabea Helmeke vorgetragen. Diesem Text war der Hauptgedanke „Alles hat seine Zeit“ für die Andacht entnommen.

Immer wieder waren in die Programmfolge Pausen eingebaut. Eine angenehme Stille breitete sich dadurch im Kirchenraum aus.

Am Flügel wurde leise das Lied “Von guten Mächten treu und still umgeben” intoniert.

In Erinnerung an die Heimgegangenen der drei Gemeinden entzündeten anschließend die Vorsteher der drei Gemeinden jeweils eine Kerze vor dem Altar. Rückblickend auf die letzten fünf Jahre wurden die Namen der Heimgegangenen aus den Gemeinden durch unseren Bruder Jörg Liese verlesen.

Die meisten der Geschwister gingen im Anschluss daran zum Altar und entzündeten eine Kerze im Gedenken an Verstorbene. Danach erklang der Musikbeitrag “Ew´ges Erbarmen“ (GB249).

Durch Julian Kopp wurde in der Folge der Text aus Apostelgeschichte 3, 1-16 (Der Gelähmte vor der Tempeltür) vorgelesen. Den zweiten Teil dieser biblischen Geschichte trug Sigrun Seifferth vor. Mit der Melodie des englischen Liedes “Amazing Grace„ (Erstaunliche Gnade) klang die Andacht musikalisch aus.

Unser Bezirksevangelist Hans-Jürgen Poege beendete die Stunde mit einem Gebet.

In andächtiger Stille ging jeder wieder nach Haus, die meisten mit einem Einladungskärtchen für den Entschlafenengottesdienst in der Hand, auf dem auch das Bibelwort für diesen Gottesdienst abgedruckt war.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, an alle Geschwister und Amtsträger, die diese Stunde vorbereitet und in ihr mitgewirkt haben.

Ein besonderer Dank gilt den Instrumentalisten unter der Leitung von Manuel Helmeke (Klavier). Weitere Mitwirkende waren Esther Hering (Cello), Katharina Hesse (Horn) und Samuel Wege (Posaune).