Gottesdienst für Entschlafene

„Euer Herz soll sich freuen!“ Dieses Bibelwort bildete die Grundlage des Gottesdienstes für Entschlafene.

Am 6. November 2016 fand der dritte und letzte Gottesdienst für Entschlafene des Jahres 2016 statt. Dieser Gottesdienst wurde von dem Bezirksevangelisten Hans-Jürgen Poege geleitet. Er hatte bereits am Vortag an einer Andacht unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“ in unserer Kirche teilgenommen. Die Andacht war eine besondere Vorbereitung auf diesen Festgottesdienst.

Das Bibelwort an diesem Sonntag, das europaweit verwendet wurde, stand in Johannes 16, 22: „Und auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen“. Es ist den Abschiedsreden Jesu entnommen, also Worten, mit denen er sich unmittelbar vor seinem Opfertod an seine Jünger gewendet hatte (Johannes 13-17).

In der Zukunft lag Jesu Tod und damit sein Opfer für alle Menschen. Damit war für die Jünger Traurigkeit verbunden. Dann aber auch der Trost und die Freude durch die Verheißung seines Wiederkommens. Wenn ein Mensch, den wir lieb haben gestorben ist, trauern wir.

Christus ist gekommen, um das Heil Lebenden und Toten zu bringen und verspricht ein Leben bei sich. Das ist Grund zur Freude.

In Johannes 1,4 lesen wir, dass Christus, das Leben und Licht der Menschen ist. Wer sich nach Christus ausrichtet, dem wird ewiges Leben geschenkt. Notwendig dazu ist der Glaube an Christus, die Hinnahme der Sakramente der Kirche Christi sowie ein Herz voller Liebe zu Gott und unserem Nächsten. Auch den Verstorbenen kann Gnade und Heil zu teil werden. Weil uns manches Schicksal dieser Seelen besonders berührt, wünschen wir ihnen dieses Heil. In unseren Gebeten treten wir in Fürbitte für diese Seelen bei unserem himmlischen Vater ein. Wir haben die Hoffnung, dass wir diejenigen, die das Heil Jesu angenommen haben, wiedersehen können.

Unser Vorsteher, Evangelist Gerhard Weiß und Priester Rainer Lippold unterstrichen in Ihren Mitdienen die Gedanken und einzelne Worte noch einmal.

Umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Gemeindechor sowie durch musikalische Beiträge von Klavier, Cello und Posaune.