Gemeindeevangelist Christian Langheinrich sprach zu Beginn des Gottesdienstes am 8.Februar 2026 davon, dass durch die Taufe ein Eintauchen in Gottes Liebe erlebbar wird. „Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt.“ Dieser Satz wird Martin Luther zugeschrieben. Junge Eltern erleben das fast immer so. Auch wenn ihnen bewusst ist, was sie selbst für die Entstehung ihres Kindes beigetragen haben. Ein Kind ist und bleibt ein Wunder. Ein Geschenk von Gott. Die kleine Aurelia, der Name heißt die Goldene, erlebt bei der Wassertaufe die Zusage ein Kind Gottes zu sein. Von jetzt an bis in Ewigkeit. Als Taufspruch gab Evangelist Langheinrich einen Bibelvers mit aus Jesaja 43.1: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.“
Gemeindevorsteher Priester Jens Bischoff erwähnte am 15.Februar 2026, dass mit der Taufe durch das Abwaschen der Erbsünde beim Täufling ein erstes Näheverhältnis zu Gott geschaffen wird – er wird Christ. Gott würde zu den Eltern des kleinen Kilian sagen: „Schön, dass ihr da seid. Ich habe euch das Kind gegeben. Ich will es segnen und bewahren.“ In Psalm 91.11 heißt es: „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ Dies ist ein Befehl Gottes und die Eltern haben die Aufgabe, diesen wirksam werden zu lassen. Das heißt, dem Kind den Zugang zu Gott und der Gemeinde zu ermöglichen. Der Gottesdienst klang aus mit dem bekannten Kinderlied GB269 „ Weil ich Jesu Schäflein bin, freu ich mich nur immerhin über meinen guten Hirten.“
Die beiden tragenden Elemente der Heiligen Wassertaufe sind das Wasser und die trinitarische Formel: „Ich taufe dich in dem Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. So gespendet, kann die Heilige Wassertaufe durch den Glauben der Eltern bei den Kindern ihre Wirkung entfalten.
Neuapostolische Kirche