Gemeindevorsteher Priester Jens Bischoff verwendete das Jesu Wort aus Matthäus 10,32: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“
Am Anfang nahm er Bezug auf das Chorlied der Sänger „Befiehl dem Herrn deine Wege“ und sagte: „Unsere Wege wollen wir in Gottes Hand legen.“ Bekennen drückt Zugehörigkeit aus. Der liebe Gott bekennt sich zu uns trotz Fehler und Schwächen. Jesus Christus bekannte sich zum Zöllner, zur Sünderin und zu Petrus und Paulus, als diese schwach wurden. „Bekennst du dich zum ewigen Gott?“, so Priester Bischoff. Wir wollen durch unser Verhalten das Wesen Jesu erfahrbar machen und uns nicht auf den Richterstuhl, an die Klagemauer oder an einen Ruheplatz begeben. Sondern wir wollen unsere Liebe zu Gott beweisen und uns in die Gemeinde einbringen. Auch die Gemeinde hat die Aufgabe, die Konfirmandin aufzunehmen und zu unterstützen.
Diakon Tilo Weise verwies darauf, dass das Konfirmationsgelübde eine Möglichkeit für Jeden von uns ist, sich selbst zu überprüfen, ob wir das göttliche Gesetz achten. Evangelist Christian Langheinrich hatte der kleinen Aurora damals das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet. Er sprach davon, dass wir uns im Leben wünschen, Gott an unserer Seite zu haben. Bei der Entscheidung ein Leben nach dem Glauben zu führen, wird der Glaube zum Teil der Persönlichkeit und hilft bei eigenen Entscheidungen.
Nachdem der Gemeindevorsteher den Brief des Stammapostels an die Konfirmanden 2026 verlesen hatte, traten Priester Bischoff und die Konfirmandin Aurora vor den Altar. Dazu brachte er einen Farbkasten als symbolisches Geschenk mit. Dann sagte er: „Farbe bekennen ist wichtig im Leben: Rot für die Liebe zu Christus, Grün für die Hoffnung auf Gottes Hilfe, Gelb für das Licht des Heiligen Geistes und Violett für die Buße vor Gott.“
Nach dem Aufsagen des Konfirmationsgelübdes wurde Aurora der Konfirmationssegen gespendet. Anschließend feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl, welches auch ein Bekenntnismahl zu Christus ist. Mit einem freudigen Danklied der Sänger klang der festliche Gottesdienst aus.
Neuapostolische Kirche