Zu Beginn ging der Apostel auf das Lied der Sänger ein, wo es im Refrain heißt: „Ich bin hier Herr!“ „ Es berührt, wenn wir uns im Gottesdienst zum Herrn bekennen“, so Apostel Korbien.
Dem Gottesdienst lag ein Wort aus Johannes 15.3,4 zugrunde: „Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch.“ Diese Worte stammen aus der Rede von Jesus über den wahren Weinstock. Er ist der Weinstock und Gott der Vater der Weingärtner.
Den Verglich konnten die Israeliten gut verstehen. In Jesaja 5 spricht Gott vom unfruchtbaren Weinberg. Ist ein Weinstock ungepflegt, so gibt er nur kleine Trauben, Vergleichbar in unserer Zeit damit: Ein Friede ist nur ein brüchiger Waffenstillstand. Ein Treuegelöbnis hält nur solange es von Vorteil ist.
In Verbindung mit Christus ist es unsere Aufgabe, als Reben Frucht zu bringen. Dazu ist die Reinigung der Frucht notwendig. Die Reinigung für Tempelbesucher wurde damals im Vorhof zum Tempel durch die Priester durchgeführt. Jesus als Hoher Priester sagt aber: „Ihr seid schon rein um des Wortes willen.“ Was keine Frucht bringt, das nimmt er weg. Wenn wir das Evangelium Jesu im Herzen tragen, können wir reinen Frieden und wahre Treue haben. „Zugang zu Gott am Tag des Herrn hat, wer sich durch Jesus gereinigt hat“, so der Apostel.
Thomas Cramer war das erste Mal seit seiner Ernennung zum Bischof in seiner Heimatgemeinde Leipzig-Plagwitz. Er sagte: „Es ist schön in der Heimat zu sein. Unsere Seele sucht die Verbindung zu Gott im innigen Gebet am Morgen. Das bewirkt Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue (Galater 5,22).“
Vor der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls betonte Apostel Korbien: „Wir wollen zur Reinigung bleiben und Jesus wirken lassen.“
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Apostel bei der Gemeinde und den Sängern und Spielern: „Wir können dankbar sein, was wir an Predigt und Musik im Gottesdienst haben.“
Neuapostolische Kirche